Konzert-Fotografie

Die Träume der Musiker und die harte Realität

Das ist der Untertitel des Weblogs „Der Wahrheit in die Musikbusiness„, ein sehr lesenswertes Blog – so man sich nur ein wenig für die Hintergründe im Musikgeschäft interessiert. Unter anderem geht es dort um die Sache mit den Live-Auftritten. „Musiker sollten ihre Musik umsonst hergeben und dafür von ihren Live-Gigs leben.“ Wie oft liest man den Satz? Na wenn es denn für kleinere und weniger bekannte Musiker/Bands so einfach wäre – wie viele Mails und Telefonate es meist braucht, um mal einen Auftritt zu bekommen – und von großartigen Gagen brauchen wir da gar nicht reden. Am Ende rechnet man bei den meisten Konzerten nicht „Was verdienen wir dabei„, sondern „Wie viel müssen wir unter Umständen drauf zahlen?„.

Und die Betreiber von den Läden kann man ja auch verstehen: Mit Coverbands oder irgendwelchen Motto-Parties ist man in Sachen Zuschauern meist auf der sicheren Seite, warum also sollte man dann das Risiko eingehen eine Band für viel Geld zu buchen, die es vielleicht gar nicht schafft, den Laden mit Besuchern zu füllen? Schön macht es das trotzdem nicht, wenn einem dann etwas erklärt wird wie: „Warum sollte ich Euch buchen? Die Band von meinem Neffen kennt hier jeder, die spielen für zwei Kästen Bier und bringen ihre Freunde mit, da ist der Laden voll – wenn Ihr auch mit zwei Kästen Bier und einem Abendessen zufrieden seid, dann könnt Ihr gerne mal hier spielen…

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3 Gedanken zu “Die Träume der Musiker und die harte Realität”