Brückentag voraus! Nach dem gestrigen Muttertag, steht am Donnerstag der Vater- oder auch Herrentag an, der praktischerweise auf Christi Himmelfahrt fällt, einem Feiertag. Das macht diesen Freitag zum Brückentag: Ein Tag Urlaub und vier Tage am Stück frei. So wie manche den Vatertag feiern, werden sie die drei folgenden freien Tage auch dringend brauchen. Uns kann man auch am Freitag erreichen, ich übernehme sogar persönlich den Telefondienst und der einzige Kater, den ich dabei habe, ist Hector 😊
- WordPress 7.0 ohne Echtzeitzusammenarbeit
- Umfangreicher Kurs zu Divi 5
- Grumpy AI Gate: Welches Plugin nutzt AI?
- BuddyBoss 3.0: Erster Blick auf das neue Backend
- GigPress is back!
- Neues kostenloses Plugin: Autogrow
- GravityKit Produkte werden signiert
- MailerPress 2.0 veröffentlicht – aktuell 30% Rabatt
⭐️ Carsten und das Leo Skull Team
WordPress 7.0 ohne Echtzeitzusammenarbeit
Die Echtzeitzusammenarbeit (Real Time Collaboration) fliegt aus dem WordPress 7.0-Release am 20. Mai. Diese Entscheidung kam recht knapp am Freitag und von höchster Stelle. Matt Mullenweg hat entschieden, dass die Funktion gestrichen wird. Diese Entscheidung kam nicht aus heiterem Himmel, bereits Mitte April hat er den Zustand des WordPress-Projekts recht heftig kritisiert, dann auch nachgelegt und inzwischen eine eigene Gruppe von Menschen zusammengestellt, die wordpress.org in seinem Sinn aufräumen sollen. An der Stelle sind also sicherlich noch einige überraschende Neuerungen zu erwarten.
Tatsächlich äußern sich bereits Hoster erleichtert über den Wegfall von RTC in WordPress 7.0, da so eine Echtzeitzusammenarbeit eben auch mehr Ressourcen auf den Servern verbraucht und viele kritisierten, dass zu wenig Zeit war, dieses neue Feature auch wirklich ausführlich zu testen, gerade auch die Frage wie es skaliert. Mag eine Zusammenarbeit von zwei oder drei Autor*innen an einem Beitrag noch problemlos möglich sein, wie sieht es dann mit 10 oder 20 Personen aus? Es wird sich zeigen, ob die Funktion später noch nachgereicht wird oder ob sie möglicherweise auch endgültig aus dem Core genommen und in ein Plugin verpackt wird für die Sitebetreiber*innen, die diese Funktion auch tatsächlich benötigen.
Umfangreicher Kurs zu Divi 5
Das Team von Elegant Themes arbeitet nicht nur intensiv an regelmäßigen Updates zu Divi 5, sie füttern auch ihr Weblog täglich mit neuen Posts zu Divi 5. Neben Posts, in denen einzelne Funktionen ausführlich beschrieben werden, gibt es jetzt auch einen kompletten Kurs: The Divi 5 Mastery Course. Angelegt ist der Kurs auf (derzeit) 16 Teile, von denen die ersten acht bereits erschienen sind. Es geht los bei den Vorbereitungen vor dem Bau einer Divi 5 Site, der Erklärung des gesamten Divi 5 Interface, das Anlegen eines globalen Design-Systems, der Bau von Header, Footer und der Nutzung des Theme Builders und soll in Teil 16 mit den letzten Handgriffen und dem Launch der Website enden.
Die bisherigen Teile des Kurses sind wirklich umfassend und voller Details, es lohnt sich also sowohl für Menschen komplett ohne Erfahrung mit Divi als auch für alle, die von Divi 4 umsteigen wollen. Und selbst die, die bereits Erfahrungen mit Divi 5 gesammelt haben, können hier sicher noch etwas neues aus dem Kurs mitnehmen.
Grumpy AI Gate: Welches Plugin nutzt AI?
Im Gegensatz zu RTC kommt mit WordPress 7.0 die zentrale Verwaltung von AI Connectoren in WordPress. So praktisch diese ist, so fehlt manchen hier eine Kontrollmöglichkeit oder zumindest die Möglichkeit zu erfahren, welches Plugin diese Connectoren dann überhaupt nutzt. Dies soll Grumpy Ai Gate liefern. Wird der WordPress AI Client in WordPress 7.0 genutzt, dann werden die Requests aufgezeichnet und optional auch geblockt. Requests, die am AI Client vorbei gemacht werden, aber über die WordPress HTTP API, werden auch aufgezeichnet, können aber (noch) nicht geblockt werden.
BuddyBoss 3.0: Erster Blick auf das neue Backend
Am Donnerstag ist nicht nur Christi Himmelfahrt und Vatertag, auch Version 3.0 von BuddyBoss ist für den 14. Mai angekündigt. Einen ersten Ausblick auf die überarbeitete Adminoberfläche von BuddyBoss 3.0 gibt dieses Video:
Sieht auf jeden Fall schon mal ganz gut aus.
GigPress is back!
Einige werden sich jetzt denken „Aha, GigPress ist also zurück – aber was ist GigPress?“. GigPress war viele Jahre das Plugin für Musiker*innen, DJs und Bands, um ihre Termine in WordPress zu managen. Nach der Einstellung von GigPress gab es dann keine so spezialisierte Lösung mehr, zumindest nicht mit so großer Basis an Nutzer*innen. Aber den Bedarf an so einer spezialisierten Kalender-Lösung gab und gibt es weiterhin und das ist der Moment, an dem GigPress Reborn das WordPress Plugin Verzeichnis betritt. Zwar haben auch wir inzwischen eigene Lösungen gebaut (zum Beispiel für J.B.O.), wir werden uns GigPress Reborn nicht nur aus nostalgischen Gründen anschauen. So schön flexibel eine eigene Lösung auch ist, wenn es bereits eine passende Lösung gibt, kann man sich viel Arbeit und Zeit sparen.
Neues kostenloses Plugin: Autogrow
Nein, Autogrow hat nichts mit dem Anbau lustiger Pflanzen zu tun, es handelt sich um ein neues kostenloses Plugin von GravityWiz für Gravity Forms. Dieses Plugin macht nicht viel, aber was es macht, kann Formulare für die Nutzer*innen sehr viel angenehmer benutzbar machen. Es vergrößert Textarea-Felder automatisch während der Eingabe. So einfach und gleichzeitig so praktisch für Menschen, die gerne ausführlichere Texte schreiben.
GravityKit Produkte werden signiert
Willst du, dass dein WordPress sicher ist, dann mach regelmäßig Updates. Das stimmt immer noch, aber manchmal ist genau das ein Problem. Bei sogenannten Supply-Chain-Angriffen wird nicht direkt ein Plugin oder Theme angegriffen, sondern es wird bei einem Angriff Schadcode direkt in die jeweilige Software gesteckt und falls das nicht auffällt, wird dieser Schadcode dann über die WordPress-Update-Funktion auf viele Sites verteilt, bevor der eigentliche Angriff erfolgt. In den letzten Monaten gab es ein paar solcher Fälle. Bei GravityKit hat man daher die eigenem Produkte abgesichert und prüft von jedem Paket vor einer Installation eine Signatur. Wurde das Paket irgendwo zwischen der Veröffentlichung und dem Download in das eigene System verändert, wird das erkannt und die Installation gestoppt. Das garantiert natürlich auch keine hundertprozentige Sicherheit, sichert Installationen aber noch ein ganzes Stück weiter ab.
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Foto von Samuel Quek auf Unsplash




